Archiv für die Kategorie 'Fundstücke'

Der Slip, der sich zu uns verirrte

JungAusBerlin am 30. September 2010

Die letzten beiden Wochenenden waren absolut grandios und kaum zu übertreffen. Wahnsinnig nett, sehr lustig, unglaublich sexy, ziemlich feucht und spritzig geil. Wir setzten zu dritt fort, was an dem sehr abgefahrenen Abend vor ein paar Wochen begonnen hatte.

Details gibts keine, da genießen und schweigen wir. Aber eine Anekdote verraten wir:

Die rund um die Spielwiese angebrachten Spiegel waren völlig von unserem Treiben beschlagen. Es ging also hoch her im Swingerclub zwischen uns dreien, so dass wir irgendwann völlig verschwitzt, eingeölt und abgekämpft mit wackeligen Knien von der Spielwiese robbten. Fertig wie wir waren, griff jeder von uns irgendwelche der von uns im Separee verstreuten Dessous, Schuhe und Handtücher, damit wir an der Bar noch schnell einen letzten Drink nehmen konnten. Bei diesen Aufräumarbeiten verirrte sich der Slip unserer Begleitung in die kleine Handtasche unseres weiblichen Parts und verblieb dort unbemerkt von uns allen.

Erst am nächsten Tag, als wir alle nach unserer Nacht im Hotel nachmittags wieder in Berlin ankamen, stolperten wir zuhause über den blinden Passagier und mussten über unseren Fund schmunzeln. Das ist uns bislang auch noch nicht passiert…
Alle guten Dinge sind drei: Wir drei sollten uns wohl also ein drittes (eigentlich ja viertes) Mal treffen. Einen guten Grund mehr dafür haben wir ja nun, denn der Slip soll ihrer rechtmässigen Eigentümerin wieder zugeführt werden.
Wir freuen uns drauf! Und auf die Fortsetzung mit ihr! 😎

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Fundstück: Berlins erster Swingerclub von 1891

JungAusBerlin am 21. September 2010


Man mag es kaum glauben, aber schon vor 120 Jahren wurden in Berlin wilde Sexpartys gefeiert. Nicht vom dummen Volke, sondern vom kaiserlichen Hochadel höchstpersönlich, im wohl ersten Swingerclub Berlins. Dieser traf sich im Jagdschloss Grunewald und feierte abseits damaliger Moralvorstellungen eine wilde Gruppensex-Party mit allem Drum und Dran. Sogar enge Verwandte des Kaisers sollen da lustig mitgevögelt haben. Wie das Leben aber nunmal so spielt, erwuchs aus der versauten Sexorgie ein handfester (politischer) Skandal, denn das süße Geheimnis der Akteure machte doch recht schnell die Runde.

Der Historiker Wolfgang Wippermann hat sich der Sache angenommen und in seinem aktuellen Buch „Skandal im Jagdschloss Grunewald“ (ISBN 978-3-89678-810-8, Preis: 19,90 Euro, Primus Verlag) das schmutzige Treiben der feinen Gesellschaft auf 160 Seiten enthüllt.

Wer heute in dem alten Jagdschloss eine Bar, mehrere Spielwiesen und einen urigen SM-Kerker erwartet, wird enttäuscht. Das Schloss dient mittlerweile als Museum und wird in keinem Swingerclubführer erwähnt.

Reingeklickt:
Bericht mit Video zum Treiben des Hochadels in dem Schloss
Website des Jagdschlosses

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Fundstück: Porno-Island – Freiluftsex am Baggersee

JungAusBerlin am 6. August 2010


Im schwäbischen Kuhkaff Senden ist die Hölle los. Es treffen sich an den dortigen Baggerseen laut Anwohnern jede Menge Schwule, Hetero-Paare und sogar ganze Swingerclubs (Hähh???), die dort wilde Sexpartys und Sexorgien feiern. Die Leute verabreden sich scheinbar massenhaft in Internet-Foren und deshalb ist dieser Ort auch kein geheimer Sextreffpunkt mehr, wie es sie viele gibt. Mit den ganzen Sextouristen verbunden ist natürlich jede Menge Müll. Reichlich Kondomverpackungen [Immerhin werden sie benutzt – freut Euch!] Pornohefte [Pfui-Teufel], Dildos [Die kann man doch mehrfach verwenden?!?] und weiterer unsittlicher Kram landet im Unterholz. Wie in derart ländlicher Umgebung üblich, erfinden berichten die Dörfler auch gleich über gebrauchte Spritzen im Gebüsch und sogar masturbierende Männer, die Kinder verfolgen würden. Mann o Mann…

Aber schaut selbst:
Pressebericht der Süddeutschen Zeitung
Video dazu vom Bayerischen Fernsehen

Freiluftsex ist „In“, das dürften nun auch die Schwaben erkannt haben, die jetzt ihren eigenen Open-Air-Swingerclub haben. Sie werden sich an unerotische Handtuchträger, wichsende Kerle und manchmal von den Akteuren liegen gelassene Gummis auf den grünen Spielwiesen schon gewöhnen. Haben wir doch auch geschafft… 😈

💡 Wir finden die Idee mit „Porno-Island“ gar nicht mal so schlecht. So eine Insel hier in unserer Nähe wäre echt geil. In und um Berlin gibt es doch so einige Seen mit netten, lauschigen Inseln. Vielleicht erbarmt sich ja mal ein Inselbesitzer und eröffnet „Swinger-Island“ ©, so richtig mit Club und allem Drum und Dran??? Wir wären dabei, vermieten gern die Namensrechte und würden vielleicht sogar mit ins Tagesgeschäft einsteigen. Viel lieber aber auf einer Insel in dauerhaft warmer Umgebung.

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Fundstück: Speed-Blow – Blasen nach Eieruhr

JungAusBerlin am 1. Juli 2010

Im Eventkalender der Plattform Joyclub steht für heute ein Gangbang-Event drin, welches wir ausgesprochen seltsam -ehrlich gesagt sogar voll doof- finden. Wahrscheinlich abgeguckt von der bekannten Dating-Variante, gibt es nun die eiweißhaltige Version eines kleinen Erotik-Party-Veranstalters: Speed-Blow – also Blasen nach der Eieruhr.

Auszug der Eventbeschreibung:

[…]
Jede Frau bläst einen Mann und wechselt nach 2 Minuten zum Nächsten. Der Mann der spritzt, scheidet aus. Gewinner ist derjenige, der am längsten durchhält.
[…]
Die Dame, die die meisten Männer zum Spritzen bringt, gewinnt den Speed-Blow und erhält einen Preis.
Außerdem dürfen die Damen den schönsten Schwanz küren, der dann auch prämiert wird.
[…]

Welchen tollen Preis es da zu gewinnen gibt, verschweigt man natürlich. Wahrscheinlich nen leckeren Sahnecocktail… 😈

Ebenfalls nicht verwunderlich: Das Who-Is-Who der Anmeldeliste und die Preisgestaltung.
Neben dem Veranstalterpaar, einem weiteren Pärchen und einer Solo-Dame sind 6 Solo-Männer und eine Dame, die eigentlich immer zu den Blase-Events in ganz Deutschland anreist, über Joyclub angemeldet (Stand: 01.07.2010, 00:50 Uhr). Paare und einzelne Damen dürfen umsonst erscheinen und anblasen, einzelnen Dreibeinern werden für diese komische 2-Minuten-Pro-Frau-Action 50,- EUR abgezockt Aufwandsentschädigung abgeknöpft.

Wer es mag, tut es sich halt an…
Wir definitiv nicht!

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Fundstück: Der Würger und die Raucher

JungAusBerlin am 12. Mai 2010

Da kommen wir gut erholt und knackig gebräunt aus dem Urlaub, checken die Neuigkeiten der Szene und was finden wir im Gästebuch eines Swingerclubs?
Das hier:
Gewaltporno im Raucherbereich des Swingerclubs

Wäre ja noch schöner, wenn das Würgen Konsequenzen gehabt hätte…

  • 1. mögliche Konsequenz: Die gewürgte Frau stirbt beim Dreh.
    [Wäre ein krasser Film als erotische Untermalung im Swingerclub.]
  • 2. mögliche Konsequenz: Die Frau wehrt sich und geht zur Polizei. Der Würger wird verhaftet und einem Gerichtsverfahren wegen Körperverletzung i.V. mit sexueller Nötigung zugeführt.

Dieses arme, arme Raucherpaar. Ausgeliefert war es. Ganz doll schlimm. Hoffen wir, dass da bald frauenfreundliche Pornos laufen, in denen dann der Mann Luftnot zugefügt bekommt.

Idee von uns: Vielleicht einfach mit dem Rauchen aufhören?
Man lebt länger, belästigt seine Umgebung nicht, riecht und schmeckt besser und muss nicht wegen dem schlimmen Gewaltporno in der Raucherecke hinterher im Gästebuch herumheulen… 😉

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