Archiv für die Kategorie 'Fundstücke'

Fundstück: Berlins erster Swingerclub von 1891

JungAusBerlin am 21. September 2010


Man mag es kaum glauben, aber schon vor 120 Jahren wurden in Berlin wilde Sexpartys gefeiert. Nicht vom dummen Volke, sondern vom kaiserlichen Hochadel höchstpersönlich, im wohl ersten Swingerclub Berlins. Dieser traf sich im Jagdschloss Grunewald und feierte abseits damaliger Moralvorstellungen eine wilde Gruppensex-Party mit allem Drum und Dran. Sogar enge Verwandte des Kaisers sollen da lustig mitgevögelt haben. Wie das Leben aber nunmal so spielt, erwuchs aus der versauten Sexorgie ein handfester (politischer) Skandal, denn das süße Geheimnis der Akteure machte doch recht schnell die Runde.

Der Historiker Wolfgang Wippermann hat sich der Sache angenommen und in seinem aktuellen Buch “Skandal im Jagdschloss Grunewald” (ISBN 978-3-89678-810-8, Preis: 19,90 Euro, Primus Verlag) das schmutzige Treiben der feinen Gesellschaft auf 160 Seiten enthüllt.

Wer heute in dem alten Jagdschloss eine Bar, mehrere Spielwiesen und einen urigen SM-Kerker erwartet, wird enttäuscht. Das Schloss dient mittlerweile als Museum und wird in keinem Swingerclubführer erwähnt.

Reingeklickt:
Bericht mit Video zum Treiben des Hochadels in dem Schloss
Website des Jagdschlosses

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Fundstück: Porno-Island – Freiluftsex am Baggersee

JungAusBerlin am 6. August 2010


Im schwäbischen Kuhkaff Senden ist die Hölle los. Es treffen sich an den dortigen Baggerseen laut Anwohnern jede Menge Schwule, Hetero-Paare und sogar ganze Swingerclubs (Hähh???), die dort wilde Sexpartys und Sexorgien feiern. Die Leute verabreden sich scheinbar massenhaft in Internet-Foren und deshalb ist dieser Ort auch kein geheimer Sextreffpunkt mehr, wie es sie viele gibt. Mit den ganzen Sextouristen verbunden ist natürlich jede Menge Müll. Reichlich Kondomverpackungen [Immerhin werden sie benutzt - freut Euch!] Pornohefte [Pfui-Teufel], Dildos [Die kann man doch mehrfach verwenden?!?] und weiterer unsittlicher Kram landet im Unterholz. Wie in derart ländlicher Umgebung üblich, erfinden berichten die Dörfler auch gleich über gebrauchte Spritzen im Gebüsch und sogar masturbierende Männer, die Kinder verfolgen würden. Mann o Mann…

Aber schaut selbst:
Pressebericht der Süddeutschen Zeitung
Video dazu vom Bayerischen Fernsehen

Freiluftsex ist “In”, das dürften nun auch die Schwaben erkannt haben, die jetzt ihren eigenen Open-Air-Swingerclub haben. Sie werden sich an unerotische Handtuchträger, wichsende Kerle und manchmal von den Akteuren liegen gelassene Gummis auf den grünen Spielwiesen schon gewöhnen. Haben wir doch auch geschafft… :twisted:

:idea: Wir finden die Idee mit “Porno-Island” gar nicht mal so schlecht. So eine Insel hier in unserer Nähe wäre echt geil. In und um Berlin gibt es doch so einige Seen mit netten, lauschigen Inseln. Vielleicht erbarmt sich ja mal ein Inselbesitzer und eröffnet “Swinger-Island” ©, so richtig mit Club und allem Drum und Dran??? Wir wären dabei, vermieten gern die Namensrechte und würden vielleicht sogar mit ins Tagesgeschäft einsteigen. Viel lieber aber auf einer Insel in dauerhaft warmer Umgebung.

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Fundstück: Speed-Blow – Blasen nach Eieruhr

JungAusBerlin am 1. Juli 2010

Im Eventkalender der Plattform Joyclub steht für heute ein Gangbang-Event drin, welches wir ausgesprochen seltsam -ehrlich gesagt sogar voll doof- finden. Wahrscheinlich abgeguckt von der bekannten Dating-Variante, gibt es nun die eiweißhaltige Version eines kleinen Erotik-Party-Veranstalters: Speed-Blow – also Blasen nach der Eieruhr.

Auszug der Eventbeschreibung:

[...]
Jede Frau bläst einen Mann und wechselt nach 2 Minuten zum Nächsten. Der Mann der spritzt, scheidet aus. Gewinner ist derjenige, der am längsten durchhält.
[...]
Die Dame, die die meisten Männer zum Spritzen bringt, gewinnt den Speed-Blow und erhält einen Preis.
Außerdem dürfen die Damen den schönsten Schwanz küren, der dann auch prämiert wird.
[...]

Welchen tollen Preis es da zu gewinnen gibt, verschweigt man natürlich. Wahrscheinlich nen leckeren Sahnecocktail… :twisted:

Ebenfalls nicht verwunderlich: Das Who-Is-Who der Anmeldeliste und die Preisgestaltung.
Neben dem Veranstalterpaar, einem weiteren Pärchen und einer Solo-Dame sind 6 Solo-Männer und eine Dame, die eigentlich immer zu den Blase-Events in ganz Deutschland anreist, über Joyclub angemeldet (Stand: 01.07.2010, 00:50 Uhr). Paare und einzelne Damen dürfen umsonst erscheinen und anblasen, einzelnen Dreibeinern werden für diese komische 2-Minuten-Pro-Frau-Action 50,- EUR abgezockt Aufwandsentschädigung abgeknöpft.

Wer es mag, tut es sich halt an…
Wir definitiv nicht!

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Fundstück: Der Würger und die Raucher

JungAusBerlin am 12. Mai 2010

Da kommen wir gut erholt und knackig gebräunt aus dem Urlaub, checken die Neuigkeiten der Szene und was finden wir im Gästebuch eines Swingerclubs?
Das hier:
Gewaltporno im Raucherbereich des Swingerclubs

Wäre ja noch schöner, wenn das Würgen Konsequenzen gehabt hätte…

  • 1. mögliche Konsequenz: Die gewürgte Frau stirbt beim Dreh.
    [Wäre ein krasser Film als erotische Untermalung im Swingerclub.]
  • 2. mögliche Konsequenz: Die Frau wehrt sich und geht zur Polizei. Der Würger wird verhaftet und einem Gerichtsverfahren wegen Körperverletzung i.V. mit sexueller Nötigung zugeführt.

Dieses arme, arme Raucherpaar. Ausgeliefert war es. Ganz doll schlimm. Hoffen wir, dass da bald frauenfreundliche Pornos laufen, in denen dann der Mann Luftnot zugefügt bekommt.

Idee von uns: Vielleicht einfach mit dem Rauchen aufhören?
Man lebt länger, belästigt seine Umgebung nicht, riecht und schmeckt besser und muss nicht wegen dem schlimmen Gewaltporno in der Raucherecke hinterher im Gästebuch herumheulen… ;-)

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Wir im FHM-Magazin

JungAusBerlin am 30. März 2010

Wir sind mal wieder in der Presse. Diesmal in der druckfrischen Mai-Ausgabe des FHM-Magazins auf Seite 9. Zwar nur als Leserbrief, aber immerhin.


Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Hintergrund:
In der FHM von Februar 2010 war ein größerer Artikel rund um die Swinger-Szene drin. Ziemlich gut recherchiert und mit Tipps für Anfänger, wie wir sie auch (wenn auch umfangreicher) auf unserer Seite haben. Da haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Verfasser zu loben. Natürlich nicht ganz uneigennützig. Leider wurde unser Text stark eingekürzt, so dass der Sinn etwas verloren ging.

Der kursiv gedruckte, ergänzende Ratschlag der Redaktion am Ende ist jedoch vollends zutreffend und wird vielleicht bald in unsere Einsteigertipps mit aufgenommen, damit Clubbesucher von derart ekeligen Überraschungen verschont bleiben. :mrgreen:

Der Ordnung halber, hier noch unser ungekürzter Original-Text:

Swing-Swing
Zu Eurem Artikel zum Swingen aus der Februar-Ausgabe wollen wir Euch beglückwünschen. Die Hinweise sind gut und räumen mit einigen Vorurteilen auf. Falls jemand von den FHM-Lesern Blut geleckt hat, so finden sich im Netz unter blog.jungausberlin.info/einsteigertipps unsere Beitragsreihe mit Tipps und Tricks für Einsteiger, sowie einige Erlebnisse aus der Szene. Daher unsere Aufruf an junge, aufgeschlossene Leute, die was erleben wollen: “Geht in Swingerclubs!”

Liebe Grüße
JungAusBerlin

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