Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Einsilbiger Dialog an der Bar

JungAusBerlin am 15. Juni 2008

Kurzer und für viele Soloherren typischer aber durchaus wirklungsvoller Dialog gestern im Club zu später Stunde, kurz bevor wir abhauen wollten:

Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: “Kann ich mich neben Euch setzen?” [Anm.: Er saß vorher 2 Plätze weiter an der Bar und wurde nun größenwahnsinnig]
JungAusBerlin / Sie: “Naja, es sitzt ja gerade keiner dort.”
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: “Na, wie gehts?”
JungAusBerlin / Sie: “Bis eben noch gut.”
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: “Wollen wir was zusammen machen?” [Anm.: Er meint poppen]
JungAusBerlin / Sie: “Nö.”
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: “Macht nichts.”
JungAusBerlin / Sie: “Finde ich auch.”

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Drogen im Swingerclub – nur ein Ausnahmefall?

JungAusBerlin am 15. Mai 2008

Ursprünglich wollten wir bei Joyclub im Forum eine kleine Umfrage inkl. offener Diskussion zu diesem interessanten Thema starten, da uns die Beobachtungen und Meinungen anderer Clubgänger zum Thema interessieren. Leider scheint das Thema den Moderatoren bei Joyclub aber zu heiss zu sein, denn sie wollten den Beitrag partout nicht freischalten, obwohl wir absichtlich keinen Club-Namen nannten. Übervorsichtige Zensur ist in unseren Augen in diesem Fall unangebracht, daher posten wir unser Erlebnis nun in unserem Blog, denn hier haben wir die Macht ;-)

Zur Story:
Vor einigen Wochen erlebten wir in einem Swingerclub hautnah, wie der Spielwiesenbereich zum Drogenkonsum missbraucht wurde.

Zwei Paare betraten den Club, alle standen offenbar schon etwas unter Alkoholeinfluss. Weitere (auch härtere) Drinks wurden bestellt, kurz darauf verzogen sich die beiden Paare auf eine Spielwiese. Jedoch nicht, um zu poppen, sondern um zu koksen. Nachdem sie dort rund eine Stunde recht lautlos verbrachten, kamen sie in den Barbereich zurück und man sah allen an, dass da etwas nicht ganz sauber ist. Ein weiteres (eigentlich unbeteiligtes) Pärchen bekam den Drogenkonsum mit, da es kurz zur Koks-Truppe auf diese Spielwiese gekrochen ist. Als die Koks-Truppe den Club dann nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, bekamen wir mit, wie das andere Pärchen in den Ritzen der Matten nach Resten der Koks-Orgie suchte und sich das Zeug (es ging offenbar tatsächlich was daneben) dann selbst reinzog.

HALLO, GEHT´S NOCH??? Also wir haben ja schon einiges erlebt und gesehen (auch, dass Clubbetreiber in einer Pause hinterm Haus einen Joint rauchen), aber derart offensichtlicher Konsum von harten Drogen mit anschliessender Suche nach Drogenresten durch andere Clubbesucher ist uns bis dato in einem Swingerclub noch nicht untergekommen. Wir kamen aus dem Kopfschütteln kaum noch raus, denn wir sind der Meinung, dass so ein Dreck nicht in einen Club gehört. Die Steigerung wäre wohl, dass man beim Betreten einer Spielwiese nicht nur auf gebrauchte Kondome und versiffte Handtücher der schweinischen Vorgänger achten muss, sondern womöglich noch auf benutzte Spritzen in den Ritzen… :shock:

:arrow: Es war ein ganz normaler, alt-eingesessener Swingerclub mit normalem Publikum – keine als Drogenhölle bekannte Ekelbude am Bahnhof.

Es geschieht wirklich relativ selten, aber wir sind noch immer sprachlos aufgrund des Vorfalls… :roll:

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Nachdem dem Proll die Frau weglief

JungAusBerlin am 12. Mai 2008

Pfingst-Sonntag – Clubbesuch in Berlin. Hatten einen durchweg netten Abend mit kleineren Absurditäten.

Zunächst kamen zwei Paare in den Club. Alle noch recht jung, eine der beiden Ladys ziemlich nett anzuschauen, die andere weniger. Die beiden Jungs waren typische Handtuchgeister, also nicht gerade ein Hingucker. Irgendwie passten diese vier Leute nicht wirklich in einen Swingerclub. Wir bekamen einige Gesprächsfetzen mit und wurden in unserer Annahme bestätigt, dass die beiden Männer die Frauen erst vor ein paar Stunden irgendwo kennengelernt und sie spontan in den Club geschleppt haben. Die beiden “Paare” machten es sich auf einer Couch bequem und nahmen ihr erstes Getränk zu sich. Wir wissen nicht, was die Jungs den Frauen erzählt haben, aber es vergingen keine 5 Minuten und die beiden Damen gingen zur Bar, holten sich die Schlüssel zu ihren Schränken, zogen sich blitzschnell (es dauerte keine Minute) wieder an und verliessen mit einem lauten Türknall fluchtartig den Club. Die verlassenen Jungs haben dermassen dämlich geguckt – einfach göttlich. Und da waren sie kein Paar mehr. Dies bemerkte die Lady hinter der Bar recht fix und verlangte entweder, dass die beiden ebenfalls gehen oder den Aufpreis für Soloherren zahlen. Kurze Diskussion – für die Jungs jedoch zwecklos und eigentlich nur noch peinlicher. Dann wurde zähneknirschend nachgezahlt und der Alkohol floss. Je mehr sie tranken und umso mehr ihnen bewusst wurde, wie teuer und einsam der Abend nun für sie geworden ist, wurden sie Paaren und Einzelfrauen gegenüber auf recht nervige Art anhänglich. Natürlich versuchten sie auch bei uns ihr Glück, da wir aber auf derartige Anmachen recht resistent reagieren, wurden wir die beiden Strohwitwer recht schnell los.

Später zogen wir uns mit zwei anderen jungen Paaren auf eine Pärchenspielwiese zurück. Pärchenspielwiese bedeutet für jeden klar denkenden Menschen, dass dort nur Pärchen zugelassen sind – ein auffälliges Schild weist zusätzlich darauf hin. Einer der Strohwitwer jedoch wollte dies nicht kapieren. Anstatt sich zu den etwa vier anderen wichsenden Soloherren an die Gucklöcher der Spielwiese zu stellen, kroch er kackendreist direkt auf die Matte und sagte (bzw. fragte) lautstark:
Mann, was ist das denn hier für ´ne geile Fickerei???
Tatsächlich war das eine ziemlich geile Fickerei. Zumindest, bis dieser Proll dort aufgetaucht ist. Der nett gemeinte Hinweis, doch bitte zu gehen und sich das Treiben gefälligst von draussen anzuschauen, wurde zunächst ignoriert und er machte Anstalten, diskutieren und wichsen zu wollen. Danach war jedoch keinem der sechs Akteure auf der Spielwiese und wir waren kurz davor, dafür zu sorgen, dass dieser nervtötende Mensch aus dem Club befördert wird. Glücklicherweise wurde der Proll jedoch nach Nennung einiger Argumente halbwegs einsichtig, verliess unter Protest die Matte und wir hatten (von den anderen, jedoch ruhigen Herren mal abgesehen) unsere Ruhe und konnten ungestört weitermachen.

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Nervig, besoffen und offenbar mit Notstand

JungAusBerlin am 24. Februar 2008

Ein Abend in einer Location in Berlin am 23.02.08:
Irgendwann läd uns ein junges Paar auf zwei Baileys ein – nette Idee, dennoch völlig überflüssig bei All-Inklusiv-Preisen in dem Laden. Aber ok, irgendwie muss man ja ins Gespräch kommen, wir wollten niemanden vor den Kopf stoßen und nahmen die Einladung daher an. Beide noch recht jung, aber rein optisch schon nicht so ganz unsere Zielgruppe. Aber man kann sich ja mal etwas unterhalten, dachten wir uns. Hätten wir gewusst, dass ein etwa 90mimütiges Leiden beginnt, hätten wir es nie dazu kommen lassen, dass sich die beiden zu uns setzten. Es folgten recht einsilbige Gespräche, geführt von recht primitiven Monologen des Männchens dieses Paares – einem Szene-”Kenner” (das Wort “Kenner” ist hier ironisch gemeint), der uns die absurdesten Geschichten rund um die Clubszene und sein wildes Leben offenbarte.

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Diskussion auf der Spielwiese – seine Frau will, aber nur mit uns

JungAusBerlin am 15. Februar 2008

Ein Abend in einem Swingerclub in Berlin im Spätsommer 2007. Das Publikum ist gemischt, es ist aber nichts Passendes für uns dabei, wo wir schwach werden könnten. Während uns an der Bar ein Solomann mit Nonsens vollquatscht, sehen unsere gelangweilten Augen ein neues Paar in den Barbereich kommen. Jung, knackig und Sie ist eine Schönheit. Eine wirkliche Schönheit. Typ Asiatin, Mitte Zwanzig, schlank, sehr gepflegt, wohlgeformte Brüste – echt lecker. Er ist etwa in ihrem Alter, aber der totale Gegensatz. Typ “Was-guckst-Du”-Proll, Möchtegern-Gangster – halt garnicht unser Ding.

Nun ja, J. konnte von dieser Frau einfach nicht mehr die Augen lassen und auch D. war nicht abgeneigt, dieser Frau den einen oder anderen Blick zuzuwerfen. Unser Solomann-Gesprächspartner verkrümelte sich glücklicherweise Richtung der Spielwiesen und auch die männliche Begleitung dieser Schönheit wagte es, seine Lady allein an einem Tisch sitzen zu lassen und zu den Matten zu gehen. GROSSER FEHLER!!! ;-)
J. ergriff nach 5 Minuten kurzerhand die Initiative und fragte das verlassene Mädel (sie schaute sich etwas hilflos um), ob sie nicht Lust hätte, sich zu uns zu setzen. Und sie hatte Lust.

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