Swingerurlaub: Return to Hedonism II 2016

JungAusBerlin schrieb am 10. November 2016

trip-hedonism-jamaikaWir sind zurück aus dem Hedonism II auf Jamaika und haben uns so langsam wieder regeneriert. Auch dieses Mal erlebten wir geile Tage in der Karibik, mit zahlreichen feierwütigen und trinkfesten Amerikanern.

Auch dieses Jahr waren kaum Europäer in der Anlage, ein anderes deutsches Paar gab sich uns nach zwei Tagen zu erkennen.

Eigentlich ist alles, was wir in unserem mehrteiligen Bereicht aus 2014 ausführlich geschrieben haben, noch zutreffend. Begrüßt wurden wir wieder mit „Welcome Home“ (so wird man auch als Ersttäter begrüßt) und bekamen sogar ein kleines Zimmer-Upgrade auf ein Zimmer mit Meerblick, dies hat uns nach dem langen Flug doch sehr gefreut. Wir kamen an und machten ohne Eingewöhnung irgendwie gleich weiter, wo wir 2014 aufgehört haben. Es kam uns vor, als wären wir gar nicht weg gewesen.


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Die Hotelanlage hat sich nur minimal verändert, der Rezeptionsbereich wurde modernisiert (leider gibt es das riesige, kultige Hedo-Fliesenbild nicht mehr), das Restaurant wurde in Teilen etwas verschönert, es gibt ein Outdoor-Steak-Restaurant beim Prude-Pool am Strand (mehrere leckere Gerichte à la carte zur Auswahl) und es gibt nun auch ein Spielzimmer namens „Romping Shop Playroom“. In dieses Spielzimmer haben nur Paare und von Paaren eingeladene Männer Zutritt. Dort ging es immer relativ ruhig zu, leider trauten sich viele Leute da entweder nicht hinein, wussten nichts von der Existenz oder fanden den gut versteckten Eingang hinterm Tennisplatz nicht. Das Spielzimmer ist ein atriumähnlicher Bau mit kleinem Pool, einigen Spielwiesen (vergleichbar Swingerclubs) und einer Wachfrau vor der Tür, die die Gäste vor Eintritt checkt und auch mal drinnen eine Runde läuft. An sich sehr nett gemacht, auch weil man unterm Sternenhimmel vögeln kann. Wir hätten uns gewünscht, dass mehr Gäste die Spielwiesen genutzt hätten, so wirklich war da nur an einem Abend was los. Das Essen im Buffet-Restaurant ist nach wie vor eher unterer Durchschnitt, die meisten Gäste finden es toll, vielleicht ist unser Gaumen da zu verwöhnt…

Bei unserem nun zweiten Besuch in diesem Hotel kamen wir auf jeden Fall noch schneller und öfter in Kontakt zu den anderen Gästen, als in 2014. Man muss nur offen sein, lächeln und sollte sich nicht an der -wir finden ekelhaften- Oberflächlichkeit der Amerikaner stören, nett und offen sind die Leute alle gewesen, mit denen wir Kontakt hatten. Das Personal war zu sehr großen Teilen immer noch dasselbe, einige erkannten uns und freuten sich sichtbar über ein Wiedersehen. Sogar der Eigentümer des Hedonism II, ein gut betuchter US-Investment-Manager, gesellte sich einen Nachmittag zu den zahlreichen Nackedeis in den Nude-Pool, feierte mit und ließ sich von den Damen anhimmeln.

Wie bereits in 2014 schliefen wir auch dieses Mal in Schichten, um überhaupt an etwas Schlaf zu kommen. Da geht es nachts um 5 Uhr ins Bett, um 9:30 Uhr steht man zum Frühstücken auf, legt sich nochmal 1-2 Stunden schlafen, macht zwischen 12 und 18 Uhr Party am Strand oder Nude-Pool, legt sich zwei Stunden hin, geht Abendessen und was trinken, schläft nochmal und dann geht die Party bis früh morgens z.B. im HotTube (wir nennen das Ding „Ursuppe“) am Nude-Pool oder anderswo weiter. Was uns diesmal negativ aufgefallen ist, war der nochmal deutlich erhöhte Chlor-/Chemiegehalt im HotTube. Die Haut wurde von den Stunden, die wir darin verbrachten, doch ziemlich angegriffen (spannte noch ca. eine Woche nach Wiederkehr) und unser Silberschmuck lief bereits nach erstmaliger Nutzung so an, so dass wir ihn hinterher zum Reinigen beim Juwelier abgeben mussten. Irgendwas war da also von der Chemie her krasser, als in 2014.


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Unseren Stein, den wir 2014 haben anfertigen lassen, haben wir restaurieren und minimal anpassen lassen. Er liegt nun wieder an derselben Stelle, wo wir ihn damals platziert hatten.

Unser Fazit nach dem zweiten Besuch im Hedo II???
Geil wars! Wir kommen gerne wieder! Wann? Am liebsten schon nächste Woche 😎

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Wochenenden der Gegensätze – Vorfreude auf Jamaika

JungAusBerlin schrieb am 30. September 2016

Wir wissen kaum, wie wir beschreiben sollen, was sich uns in den letzten Wochen in der Swingerszene so geboten hat. Von nett gemeinten Ideen, bis hin zu wirklich extrem dummen Menschen war alles dabei.

Das Netteste der letzten Zeit wäre eine Veranstaltung, zu der wir vor rund zwei Wochen zu Gast waren. Ein User von JOYCLUB hat sein kleines Fotoatelier umgebaut und startet gelegentlich Pornokino-Abende und Playpartys für Paare mit vorheriger Gäste-Selektion. Das wirkte alles zwar etwas improvisiert, aber es scheint zu reichen, dass man einen Pornofilm über den Beamer jagt, das Licht dimmt, ein paar Sofas und Matten auf einen weichen Teppich stellt, sowie für etwas Getränkeauswahl sorgt. Denn auch wenn nicht viele Leute da waren, es war kein Aura-Crasher anwesend, die Stimmung war entspannt, alle konnten sich benehmen, haben sich zurecht gemacht und sogar der Altersschnitt war recht weit unten. Da war zudem niemand, der nur zum gucken kam – alle anwesenden Leute waren sexuell aktiv und mit sich selbst oder anderen Mitspielern beschäftigt. Auf jeden Fall war da in den zwei Stunden, die wir da waren, auf den Matten mehr Action, als wir häufig mit teils echt widerlichen Gestalten in voll ausgebauten Swingerclubs nach über acht Stunden Clubaufenthalt zu Gesicht bekommen. Die Luft war rauchfrei. Gute und durchaus ausbaubare Idee.

Im Swingerclub, den wir einen anderen Tag besuchten, erwartete uns wieder das typische Elend. Rauchschwaden wabern durch die Luft, frustrierte Gestalten halten sich an ihrem Bier fest, diverse nach Schweiß riechende Solomänner mit Migrationshintergrund rücken sich ihr Schniedelchen im Schlüpfer für den ersehnten späteren Einsatz zurecht, die dümmste Paardame seit langem (Stimme und IQ wie bei der Frauentausch-Erdbeerkäse-Frau) plündert aufgrund „Mordshunger“ im Viertelstundentakt mit ungewaschenen Sex-Griffeln das Buffet. Und dann noch der mundfaule Busfahrer, der stets eine Riesenfreude daran hat, sich mitsamt seinem Riesenpimmel (hat er!) nackt zu präsentieren, an der Stange tanzt und mit seinem Auftritt nichtsahnende Frauen (und Männer) verstört. Dieser Typ könnte tatsächlich dem Kult-Video (Google-Suche nach „internetshouldbeillegal“) entsprungen sein. Dann war da noch ein alkoholisiertes Gespann aus alter Frau und jungem Mann aus Hamburg, die sich in bösestem Kiez-Slang mit Eifersuchts-Dramen angingen, als die Frau für später ein „wildes Geficke“ mit den zahlreichen Soloherren ankündigte. Hier merkten sogar die sonst Dümmsten aus dem Club, dass es tatsächlich noch schlimmer geht und sie triumphierten über die Blödheit anderer. Da vergeht es einem. Wirklich!

Oh, was freuen wir uns auf unsere Reise ins Swingerhotel Hedonism II auf Jamaika. Klar, da geht es auch nicht gerade gesittet zu. Die Leute dort sind aber so cool und locker drauf, da können sich die ganzen Swinger-Dödel aus den verrauchten Clubs in Deutschland selbst einbuddeln. In rund zwei Wochen geht’s endlich los, wir werden hinterher gewiss berichten 😉

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Noch 100 Tage: Swingerurlaub 2016 im Hedonism II

JungAusBerlin schrieb am 8. Juli 2016

trip-hedonism-jamaikaWas freuen wir uns auf unseren Jamaika-Urlaub im Oktober. Nur noch 100 Tage und es geht los. 2014 waren wir erstmals im Hedonism II und haben reichlich im Blog berichtet, vergangenes Jahr schafften wir es aus terminlichen Gründen nicht, haben es aber diesmal sehr langfristig geplant. Natürlich werden wir hier im Blog wieder berichten, wie es war. Auf jeden Fall sind wir mega-gespannt auf die Partys im Hedo, dieses Mal erwartet uns das „XXX Oktoberfest“, die „Pole Dancers“ und von den „Wild Womens“ bekommen wir auch was mit. Was wird das für ne geile Zeit im Nude-Pool…

Leider ist das Hedo im Gegensatz zu unserem Urlaub in 2014 dank des gestiegenen Dollars nochmal deutlich teurer geworden. Ob die Renovierungen und Neuigkeiten in der Anlage das rechtfertigen, werden wir erst sehen. Dafür sparen wir aber rund 700,- EUR bei den Flügen pro Nase, denn wir haben den Mega-Schnapper in Sachen Flügen gemacht: Hin und zurück nach Jamaika von Brüssel für 300,- EUR!

Falls noch jemand ab Mitte Oktober 2016 Lust auf eine geile, sexy Woche in der Karibik hat: Damit wir nicht die einzigen Deutschen da sind, können sich coole Paare oder Ladys uns gern anschließen. Mail an uns hilft 😉

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Sauerei: Unser Lieblings-Swingerclub in Prag wurde platt gemacht

JungAusBerlin schrieb am 3. März 2016

Außer BetriebBöse Nachrichten aus Prag erreichten uns. Schon im Dezember waren wir vor Ort und da war die Sache mit der Schließung des Clubs SWINGERS CLUB PRAHA 1 noch hoch-aktuell, da hatten wir aber Hoffnung, dass er bald wieder öffnet und verbrachten notgedrungen einen Abend in einem anderen Laden in der Stadt. Nun, ein paar Wochen später, die traurige Gewissheit: Trotz gültigem Mietvertrag haben der Hauseigentümer und seine Leute des seit längerer Zeit in der Sanierung befindlichen Hauses in bester Lage im Herzen Prags einfach die Clubbetreiber von heute auf morgen ausgesperrt und die Einrichtung des Clubs im Nachgang völlig zerstört. Die örtlichen Behörden waren den Betreibern auch bislang keinerlei Hilfe. Geradezu mafiöse Methoden wurden angewandt, um den Club loszuwerden und dem Ziel näher zu kommen, das Haus für spätere Eigentümer/Mieter „sauber“ zu bekommen und die unterirdischen Räumlichkeiten des Clubs anderweitig zu nutzen (Tiefgarage?). Das sowas mitten in Europa in einem angeblichen Rechtsstaat möglich ist, ist eine Mega-Sauerei!

➡ Mehr Infos und Bilder der Zerstörung auf der Seite des Clubs (schlechte Übersetzung hier)

Wir waren leider nicht oft dort, da wir den Club ja erst im Sommer 2015 entdeckt hatten. Beim ersten Besuch war nur unser männlicher Part im Club und berichtete hier im Blog. Einige Wochen später reisten wir dann gemeinsam nach Prag, waren mehrere Abende in dem Club und auch unser Weibchen war hoch-angetan. Dieser Club war eine wirklich tolle Abwechslung für uns zu all dem Club- und Swinger-Elend, was sich uns hier in Deutschland bietet. Wir sind gespannt auf die Entwicklung, denn die Macher des Clubs haben angekündigt, einen noch geileren Laden in Prag zu eröffnen. Zudem ist die Unterstützung der zahlreichen Stammgäste wirklich überragend. Irgendwie haben wir bei diesen Leuten ein gutes Gefühl, dass diese Ankündigung nicht nur leeres Bla-Bla ist, wie man es von gescheiterten Clubbetreibern in Deutschland oft mitbekommt, die dann aber in der Versenkung verschwunden bleiben.

Wir freuen uns, bald wieder in dieser wunderschönen Stadt zu sein und uns dann den neuen Club anzuschauen!

UPDATE 1: Während wir diesen Beitrag schrieben, erreichte uns die Nachricht, dass der neue Club schon am 25.03.2016 eröffnen wird.
Zu geil! 😛

UPDATE 2: Wir waren zwei Abende im neuen Club am Eröffnungs-Wochenende zu Ostern. Supervoll, ganz cool, leider aber nicht den Charme des alten Ladens, noch recht improvisiert. Aber mit Potenzial! Im Sommer gehts wieder nach Prag – schauen, wie sich der Laden weiterentwickelt hat.

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Problempärchen stört bei Dreier

JungAusBerlin schrieb am 28. Dezember 2015

streit-paarEs war anfangs wieder so ein verflixter Abend, an dem wir uns fragten, wieso wir uns das mit den Swingerclubs noch antun. Öde Langeweile, fehlende Attraktivität der Gäste, zahlreiche einzelne Herren mit Druck in der Hose – Elend pur. Neben uns saß ein Pärchen an der Bar. Sie waren vor über zwei Jahren das letzte Mal im Swingerclub, konnten sich vom Sehen her an uns erinnern und dachten sich, uns nun erstmals ansprechen zu müssen. Oberflächliches Bla-Bla wurde ausgetauscht, weitergehendes Interesse konnten sie nicht wecken. Hätten wir gewusst, wie störend diese Leute mal werden, wir hätten sie gleich aus dem Club geekelt.

Kurz nach Mitternacht klingelte es an der Tür und eine junge Solo-Dame kam hinein. Ein paar Minuten später kamen wir auch schon in Kontakt mit der Lady. Sie kam aus einem nordischen Land, arbeitete seit kurzem nach dem Studium in Berlin und sprach kaum Deutsch, daher unterhielten wir uns auf Englisch mit ihr. Es dauerte nicht lange, da kam von ihr der Vorschlag, das Kennenlernen auf der Spielwiese zu intensivieren. Das war dann der Moment für das andere Pärchen, sich in die Dreier-Konstellation einklinken zu wollen. Wir wurden gefragt, ob sie mitkommen dürfen. Da die von uns ausgewählte Matte groß genug für fünf Leute war und es sich zudem um eine Pärchen-Spielwiese handelte, hatten wir ja eigentlich auch keine echte Handhabe, „nein“ zu sagen – zudem heißt „mitkommen“ ja noch lange nicht „mitmachen“.

Da lagen wir nun auf der Matte und während es mit der Frau und uns sehr schnell zur Sache ging, lag das andere Pärchen am Fußende und wusste offenbar nicht so recht, was es da soll. Die um die Ecke guckenden Solomänner, verjagte das Paar recht böse, fast schon aggressiv. Liebloses Gestreichel unter den beiden war das Highlight, obwohl wir als Dreier-Konstellation mit der Solofrau beschäftigt waren, merkten wir das Kriseln (böse Blicke untereinander, leise Diskussionen, …) unter den beiden deutlich und empfanden dies als Störfaktor/Fremdkörper. Als der weibliche Part der beiden dann rauchen gehen wollte, versuchte der Typ von dem Paar nach kurzem Ausharren auf der Matte sein Glück, bei unserem Dreier mitzumischen. Seine Frau war nach einer Minute des Grabbelns (für ihn viel zu schnell) wieder da und er sprang regelrecht aus dem Geschehen zurück in die Ecke und tat auf unschuldig. Kurz darauf entfernten sich beide und gingen zur Bar, wo sie sich lautstark stritten.

Wir drei ließen uns von diesem peinlichen Theater nicht beirren und machten bestimmt noch eine Stunde weiter. Es war ein wirklich geiles Ficken, Lecken und Blasen.

Später an der Bar bekamen wir beiläufig mit, dass unser Problempaar wohl schon länger untereinander streitet. Irgendeine Ex-Freundin von ihm war seiner Frau ein Dorn im Auge und man unterstellte sich gegenseitig Fremdgehen. Sie stritten jedenfalls noch eine ganze Weile deutlich hörbar miteinander, bevor sie irgendwann (endlich) gingen. Kurz vorher versuchten beide noch jeweils ihre Sichtweise ihres Beziehungs-Streites an uns loszuwerden.

Sorry, aber Ihr Scheiß-Assis habt nichts -rein gar nichts- im Swingerclub zu suchen, wenn Ihr Stress untereinander habt und das nicht für Euch behalten könnt. Aura-Crasher wie Ihr sind der Grund, wieso die geilsten Situationen den Bach herunter gehen können. Wir hatten Glück – aber nur, weil wir mittlerweile abgebrüht genug für sowas sind und auch die Solo-Dame sich davon nicht ärgern ließ. Bleibt zuhause, haut Euch dort verbal auf die Fresse und verschont erotiksuchende Menschen mit Eurem Drecks-Elend! 😈

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